Rezension: Götterfunke – Liebe mich nicht

Götterfunke – Liebe mich nicht

] Er packte mich an den Oberarmen und schob mich weg. ‚Sag das nie wieder, hörst du? Hast du mich verstanden, Jess?‘ Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. ‚Liebe mich nicht.‘ –

Autorin: Marah Woolf

Erscheinungsdatum: 20.02.2017

Verlag: Dressler Verlag

ISBN: 978-379-150-0294

Seitenanzahl: 429 Seiten

Preis: 18,99 €

 

Klappentext:

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Du bringst mich durcheinander. Ich sollte nicht mit dir allein sein, und ich will nicht, dass du mich so anlächelst.

Inhalt:

Jess und ihre Freundin Robyn wollen eigentlich nur in das Sommercamp, was sie gebucht haben, als ein Unwetter sie auf der Fahrt dorthin überrascht.  Nachdem ein Baum umgekippt ist und auf ihr Auto flog, sieht Jess sich selber auf den Boden liegen und drei weitere Personen versuchen sie zu retten. Einer dieser Personen blickt ihre „Seele“ direkt an, als würde er sie sehen. Auf einmal wurde dann alles schwarz. Als Jess wach wird, sitzt sie neben Robyn im Auto, die ebenfalls schläft. Als sie im Camp ankommen und zum Haupthaus wollen, wird Jess von einem Autofahrer nass gespritzt, da er neben ihr durch eine Pfütze fuhr. Als er ausstieg, kann sie ihren Augen nicht trauen. Es ist der Typ der ihr zuvor das Leben gerettet hat. Als sie ihn darauf ansprach, tat er allerdings so, als wüsste er von nichts und stempelt es als Traum ab. Auch Jess versucht es als Traum zu sehen und versucht normal ihren Sommer zu genießen. Doch als sie wieder in Gefahr gerät, glaubt sie nicht mehr an einem Traum. Sie versucht heraus zu finden, was passiert ist. Sie verlangt von Cayden die Wahrheit, der sie allerdings immer wieder abblitzen lässt. Sie ist nicht nur sauer darüber, dass er ihr wohl nichts erzählen möchte, sondern auch verletzt darüber. Denn ihr Gedanken kreisen nur um Cayden und sie interessiert sich ein wenig zu sehr für ihn, wo er keinerlei Interesse zeigt sondern sich immer mit anderen Mädchen blicken lässt unter anderem Robyn. Jess versucht sich einzureden, dass es ihr egal ist. Doch leider ist das nicht so. Als sie ein weiteres Mal in Gefahr gerät und Cayden sie zum dritten mal rettet, gibt er nach und erzählt ihr die Wahrheit. Doch die Wahrheit zog ihr die Füße vom Boden.

 

Meine Meinung:

Zum Buch:

Anfangs musste ich mich ein wenig an den Schreibstil gewöhnen, da nach jedem Kapitel auch die Sicht vom Götterboten Hermes geschrieben wird. Als ich mich daran aber gewöhnt hatte, nach ungefähr zwei Kapiteln, fande ich es sogar richtig super. Generell hat mich die Geschichte sehr angesprochen, da ich sehr gerne auch über die griechische Mythologie lese. In dem Buch bekommt man sogar noch einige Details aus der Mythologie mit. Es wird aus der Sicht von Jess erzählt und wie ich bereits erwähnte, nach jedem Kapitel eine kleine Anmerkung von Hermes. Der Schreibstil von Marah Woolf gefällt mir ebenfalls sehr gut.

 

Zu den Protagonisten:

Jess ist teilweise ein wenig naiv, wenn es um Cayden geht. Ansonsten konnte ich mich gut in sie hinein versetzen. Sie ist wie das Mädchen von nebenan. Unscheinbar und nicht groß beliebt aber auch keine Außenseiterin. Sie wurde sehr gut beschrieben und ihr wurde definitiv ein Leben eingehaucht. Sie wirkt sehr symphathisch auf mich und ich mag sie als Protagonistin sehr gerne.

 

Cayden ist kein gewöhnlicher Junge und versucht alles um das zu ändern. Er hat ein sehr gutes Aussehen womit er schon einigen Mädchen das Herz gebrochen hat. Er ist ebenfalls sehr gut ausgearbeitet und selbst ich hab mich ein wenig in in verliebt 😀 Er würde alles tun, um Jess in Sicherheit zu wissen auch wenn er ihr leider öfters das Herz bricht. Manchmal dachte ich mir „Du bist so ein Idiot“ aber man weiß auch warum er das ganze tut, was es ein wenig entschuldigt.

 

Ich empfehle das Buch auf jeden Fall an die jenigen weiter, die gerne über die griechische Mythologie lesen. Wenn dann noch Herzschmerz und Drama nicht fehlen dürfen, ist dieses Buch perfekt. Mich hat es auf jeden Fall überzeugen können und bin gespannt wie es weiter geht.

 

Ich gebe dem Buch 5/5 Bücherherzchen

 

 

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